Nicholas Higgins

Ein Miltoner Arbeiter und der Vater von Bessy.

Nicholas hat zwei Töchter, Bessy und Mary. Seine Frau ist vor Jahren gestorben. Und so arbeiten er und seine ältere Tochter, um das Einkommen der Familie zu bestreiten, bis letztere so krank wird, dass sie die Arbeit aufgeben muss.
Nicholas ist erst im mittleren Alter, jedoch durch seine schlechten Lebensbedingungen gebeugt und ausgemergelt. Dennoch ist er ein fleißiger und geschickter Arbeiter. Um die Löhne der Arbeiterschaft zu sichern, engagiert er sich in der Gewerkschaft. Er glaubt, die Dienstherrn wollten nur deshalb die Löhne kürzen, weil sie alle egoistisch und habgierig seien, womit er nur zum Teil recht hat. Um seine Ziele zu erreichen, setzt er auf den Streik als friedliches Druckmittel. Es macht ihn sehr wütend, als seine Pläne von aufgebrachten Arbeitern, die Gewalt anwenden, durchkreuzt werden.
 

Nicholas wird von Gaskell als Mann skizziert, der an Gott glauben möchte, dessen Glaube aber angesichts des Leides in der Welt – und insbesondere des Leidens seiner geliebten Tochter – stark beeinträchtigt ist. Er hadert mit Gott, da dieser das Leid nicht verhindert, und greift selbst ein, wo er kann. In Bezug auf Bessys Krankheit ist er jedoch machtlos und verzweifelt.