Bessy Higgins

Eine Miltoner Arbeiterin und Freundin von Margaret.

Bessy ist so alt wie Margaret, aber bereits so krank, dass sie nicht mehr arbeiten gehen kann. Ihr früheres gutes Aussehen hat sie verloren. Sie ist von ihrer Krankheit gezeichnet und hat keine Kraft. Manchmal geht sie noch in die Stadt, wobei sie sich nur langsam bewegen kann. Dann liegt sie wieder mit Fieberanfällen zu Hause. Es waren die schlechten Arbeitsbedingungen, die sie krank gemacht haben.
Bessy bewundert Margaret und hält sie für eine von Gott gesandte Trösterin, die ihr vor ihrer Begegnung im Traum erschienen war. Sie ist dankbar für Margarets Besuche, die durch ihre unterschiedliche soziale Stellung etwas Außergewöhnliches darstellen. Aufgrund ihrer Erziehung als Tochter eines Landpfarrers spricht Margaret nicht nur mit Bessy, sondern kümmert sich auch um ihr Wohlergehen. Als Vorbild diente ihr dafür ihr Vater, der als guter Christ alle Menschen gleichermaßen ernst nimmt und hilft, wo er kann.
 

Bessy hat keine Aussicht auf Heilung und sucht Trost in der Bibel. Besonders die Verheißungen der Apokalypse nehmen ihr die Angst vor dem Tod. Sie wünscht sich, ihr Vater wäre ebenso gläubig, und versucht, ihm den Glauben an Gott nahezubringen.
Gaskell beschreibt Bessy als einen leidenden Menschen, der sich demütig mit seinem von Gott erlassenen Schicksal abfindet. Ihre Frömmigkeit steht im Gegensatz zum aufbegehrenden Charakter ihres Vaters und des Nachbarn John Boucher.